Die Stadt Hamburg arbeitet an einem Plan.
In dem Plan stehen Sachen für Menschen mit Behinderung.
Zum Beispiel:
- Wie kann Hamburg die Inklusion fördern?
Inklusion bedeutet:
Alle Menschen sollen überall dabei sein können.
Alle Menschen können selbst bestimmen was sie wollen.
Niemand darf ausgeschlossen werden. - Was muss Hamburg machen,
damit die Stadt barriere-frei wird?
Barriere-frei bedeutet:
Für Menschen mit Behinderung
gibt es keine Hindernisse.
Sie können überall mit-machen.
Menschen mit Behinderung machen
bei der Arbeit an dem Plan der Stadt Hamburg mit.
Aber sie wollen noch mehr mit-machen.
Es gibt deshalb einen besonderen Bericht.
Dieser besondere Bericht heißt Schatten-Bericht.
Im Schatten-Bericht stehen nur
die Meinungen von Menschen mit Behinderung.
Ein Mitarbeiter von uns macht bei dem Bericht mit
Frade Gomes ist ein Mitarbeiter von GUT GEFRAGT.
Er hat selbst auch eine Behinderung.
Er arbeitet mit an dem Schatten-Bericht.
Er hat deshalb bei mehr als 10 Workshops mitgemacht.
Ein Workshop ist wie eine Arbeits-Gruppe.
Bei den Workshops haben
Menschen mit Behinderung Ideen gesammelt.
Die Ideen waren zu verschiedenen Themen.
Zum Beispiel:
- Arbeit
- Verkehr
- Kultur und Freizeit
- Lernen
- Gesundheit
- Wohnen und leben in der Stadt
Die Ideen kommen in den Schatten-Bericht.
Frade Gomes sagt:
„Ich finde es wichtig,
bei dem Bericht mitzuarbeiten.
Menschen mit Behinderung sagen in dem Bericht,
was sich in Hamburg ändern muss.“
Workshops zum Thema Arbeit
Frade Gomes war in den Workshops zum Thema Arbeit.
Die Teilnehmer:innen haben über viele Sachen gesprochen.
Zum Beispiel:
Wie sollen Werkstätten für Menschen mit Behinderung in Zukunft sein?
Die Teilnehmer:innen haben gesagt:
Die Menschen in Werkstätten
- wollen mehr Geld verdienen.
- wollen leichter einen Job auf dem allgemeinen Arbeits-Markt finden.
- fühlen sich in Werkstätten manchmal nicht gut aufgehoben.
Zum Beispiel, wenn sie früher einen Beruf gelernt haben. - wollen gerne den allgemeinen Arbeits-Markt ausprobieren,
aber auch leicht zurück in die Werkstatt kommen.
Workshops zum Thema Verkehr
Frade Gomes war auch in den Workshops zum Thema Verkehr.
Die Teilnehmer:innen haben gesagt:
Hamburg ist noch nicht barriere-frei.
Es gibt noch viel zu tun.
Zum Beispiel:
- Es fehlen oft Fahrstühle an den U- und S-Bahn-Stationen.
Menschen mit Behinderung müssen deshalb oft Umwege gehen. - Viele Bürgersteige sind zu hoch.
Das ist für viele Menschen schwer.
Zum Beispiel für Menschen im Rollstuhl.
Die Teilnehmer:innen haben auch Vorschläge gemacht.
Zum Beispiel:
Die Ampeln sollen lauter sein oder eine Ansage machen.
Das ist gut für Menschen mit Seh- und Hör-Behinderung.
Die Workshops sind sehr gut
Frade Gomes findet die Workshops sehr gut.
Er sagt:
„Die Gespräche und Ideen bringen uns voran.
Es geht um Themen,
die allen Menschen wichtig sind.“
Er will auch im August und September
wieder bei Workshops mitmachen.
Dann geht es zum Beispiel um das Thema Gesundheit.
Alle Ideen aus den Workshops kommen in den Schatten-Bericht.
Der Schatten-Bericht soll Anfang 2024 fertig sein.
