Im Jugend-Café Lurup treffen sich Kinder und Jugendliche.
Sie sollen sich dort wohlfühlen und Spaß haben.
Egal, ob sie eine Behinderung haben oder nicht.
Deshalb gab es im Jugend-Café einen Barriere-Check.
Check ist ein englisches Wort.
Das Wort spricht man: tscheck.
Das Wort bedeutet: Prüfung.
Barrieren sind Hindernisse für Menschen mit Behinderung.
Der Barriere-Check im Jugend-Café hat gezeigt:
Wo gibt es Barrieren für Kinder und Jugendliche mit Behinderung?
Der Barriere-Check war am 16. Juli.
Ein Team von GUT GEFRAGT hat den Barriere-Check gemacht.
Das Team bestand aus 5 Peer-Expert:innen.
Unsere Peer-Expert:innen haben verschiedene Behinderungen.
Sie wissen:
So ist es, wenn man eine bestimmte Behinderung hat.
Das Jugend-Café
Das Jugend-Café ist für Kinder und Jugendliche von 6 bis 21 Jahren.
Die Kinder und Jugendlichen können dort ihre Freizeit verbringen.
Sie können viele Dinge machen.
Zum Beispiel:
- Kicker spielen
- Tischtennis spielen
- sich mit Freund:innen treffen
- basteln
- mit Hilfe für die Schule lernen
Der Barriere-Check
Die Expert:innen haben geprüft:
- den Innen-Bereich.
- den Außen-Bereich.
Sie haben den Ort geprüft für
- Menschen mit Seh-Behinderung und blinde Menschen
- taube Menschen und Menschen mit Hör-Behinderung
- Menschen mit Lern-Schwierigkeiten
- Menschen mit Geh-Behinderung
- neurodivergente Menschen.
Neurodivergent bedeutet:
Das Gehirn arbeitet etwas anders.
Das ist zum Beispiel bei Autismus oder ADHS so.
Zwei Assistenz-Kräfte haben das Team unterstützt.
Diese Bereiche haben wir geprüft
Das Team hat viele Räume angesehen.
Zum Beispiel:
- den großen Aufenthalts-Raum
- die Werkstatt
- den Spiele-Raum
- das WC
Das Team hat auch draußen geprüft.
Zum Beispiel:
- das Basketball-Feld
- die Sitz-Plätze
- die Feuer-Stelle
So haben wir geprüft
Alle Peer-Expert:innen hatten ein Tablet.
Auf dem Tablet waren viele Fragen.
Zum Beispiel:
- Komme ich mit einem Elektro-Rollstuhl gut über die Tür-Schwelle?
- Funktioniert der Alarm im barrierefreien WC?
Das Team hat geprüft:
Können Menschen mit Behinderung das Jugend-Café gut nutzen?
Gespräch mit den Kindern und Jugendlichen
Nach dem Barriere-Check gab es eine Gesprächs-Runde.
Die Kinder und Jugendlichen konnten Fragen stellen.
Die Peer-Expert:innen haben aus ihrem Leben erzählt.
Zum Beispiel:
- welche Barrieren sie aus der Schule kennen
- wie ein Elektro-Rollstuhl funktioniert
- wie sie mit Schwierigkeiten umgehen
Tim Stemler ist Peer-Experte.
Er sagt:
Ich fand den Barriere-Check und das Gespräch gut.
So lernen junge Menschen mehr über Barrieren und Inklusion.
Inklusion bedeutet:
Alle Menschen sollen überall mitmachen können.
Niemand soll ausgeschlossen werden.
Wie geht es weiter?
GUT GEFRAGT wertet jetzt alle Ergebnisse aus.
Danach bekommt das Jugend-Café einen Bericht.
Das Jugend-Café erhält auch einen Zugang zu einem Computer-Programm.
Das Computer-Programm heißt kliGG.
Dort kann das Jugend-Café die Ergebnisse ansehen.
