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GUT GEFRAGT gGmbH

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GUT GEFRAGT macht bei einem EU-Projekt mit

Wie sollen Städte aussehen,
damit sie für alle Menschen gut sind?
Und damit sie auch gut für das Klima sind?
Darum geht es im europäischen Projekt
InclusiveSpaces.

InclusiveSpaces ist Englisch.
Man spricht es: Inklussif-Späjses.
Das heißt auf Deutsch: Inklusive Räume.
Die Stadt soll inklusiv für alle Menschen sein.

Das Projekt-Team hat Fachleute für Barriere-Freiheit gesucht.
Sie haben die Fachleute von GUT GEFRAGT gefunden.
Zwei von unseren Peer-Expert:innen haben in Interviews
über ihre Erfahrungen gesprochen.

Das ist das Ziel von dem Projekt

Darum geht es in dem Projekt:
Wie kann man Städte so planen,
dass sie barrierefrei und inklusiv sind?
Das Projekt-Team entwickelt Ideen dafür.
Die Ideen sollen helfen,
wenn die Stadt Plätze, Straßen und Gebäude plant.

Bei dem Projekt machen 6 Städte mit:

  • Hamburg in Deutschland,
  • Madrid in Spanien,
  • Budapest in Ungarn,
  • Larnaka auf der Insel Zypern,
  • Athen in Griechenland und
  • Genf in der Schweiz.

Später kommen noch mehr Städte dazu.

Darum geht es in dem Projekt

Die Projekt-Mitarbeitenden führen Interviews.
Sie sprechen mit Fachleuten mit und ohne Behinderung.
In den Interviews geht es um 3 Themen:

  • Barriere-Freiheit
    Das bedeutet:
    Für Menschen mit Behinderung gibt es keine Hindernisse.
  • Mobilität
    Das bedeutet:
    Unterwegs sein und sich in der Stadt bewegen.
  • Digitale Produkte
    Zum Beispiel Apps, Internet-Seiten und digitale Anzeige-Tafeln.

Lea Zuckriegl arbeitet bei dem Projekt.
Sie hat online mit unseren Mitarbeitenden
Ninja Junge und Marius Krogmann gesprochen.
Jedes Gespräch hat eine Stunde gedauert.
Lea hat zum Beispiel gefragt:
Wurdet ihr schon einmal bei einem Bauprojekt beteiligt?
Wenn zum Beispiel Gebäude, Straßen oder Bahnhöfe gebaut werden?
Die Antwort war: „Noch nie.“

Dann wollte Lea wissen:
Wann sollte man Menschen mit Behinderung in ein Bauprojekt einbeziehen?
Die klare Antwort von Ninja:
„Am besten gleich von Anfang an,
wenn man Barriere-Freiheit erreichen will.“

Viele gute Ideen von unseren Expert:innen

Unsere Kollegin Ninja Junge ist blind.
Sie erklärte,
dass das Wetter für sie in der Stadt sehr wichtig ist.
Sie sagte:
„Wenn es regnet,
sind die Geräusche an der Straße lauter.
Zum Beispiel fahrende Autos.
Dann kann ich mich schlecht orientieren.
Auch Wind kann Geräusche verändern.
Wenn es schneit,
finde ich mit dem Blindenstock die Leit-Systeme nicht mehr.
Darum ist es sehr wichtig,
dass Gehwege im Winter gut geräumt sind.“
Zu Leit-Systemen gehören zum Beispiel Streifen auf dem Gehsteig.
Sie helfen blinden Menschen den Weg zu finden.

Auch Marius Krogmann hat von seinen Erfahrungen berichtet.
Er sagte:
„Es gibt zu wenige öffentliche Toiletten.
Und viele Warte-Häuschen an Bahnhöfen sind zu eng.
Menschen mit Rollstühlen können dort oft nicht wenden.“

Er hatte eine Idee: Heizgeräte an den Straßen.
„Dann können Menschen mit Rollstuhl oder Rollator ihre Hände wärmen.“
Marius sagte auch:
„Viele Texte von Ämtern und Behörden sind schwer zu verstehen.
Man sollte mehr Texte in Leichter Sprache machen.“

Viele Menschen machen mit

Die Mitarbeiterin von dem Projekt fand die Interviews sehr gut.
Sie sagte: „Super Ideen!“
Sie hat alles aufgeschrieben.
Und sie hat von neuen Projekten in Europa erzählt.
Zum Beispiel:
Ein Stuhl, der auf Schienen bis ins Meer fährt.
Damit können Menschen mit Behinderung leichter baden gehen.

Das Projekt befragt 330 Personen in ganz Europa.
Darunter sind:

  • Architekt:innen,
  • Ingenieur:innen,
  • Wissenschaftler:innen und
  • Personen mit Behinderung.

In Deutschland arbeiten bei dem Projekt mit:

  • die Technische Universität München und
  • die Stadt Hamburg.

Hier können Sie mehr über das Projekt InclusiveSpaces erfahren.

 

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