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GUT GEFRAGT gGmbH

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Wie läuft es in den Treffpunkten?

GUT GEFRAGT entwickelt derzeit eine neue Kategorie von Zufriedenheitsbefragungen. Dabei geht es um Rückmeldungen der Nutzer:innen von Treffpunkten für Menschen mit Behinderung. Auftraggeber ist das Sozialkontor.

Die 8 Treffpunkte des Sozialkontor verteilen sich über das gesamte Stadtgebiet von Hamburg, einer ist in Buchholz. Sie bieten Raum für Begegnungen und viele Möglichkeiten, sich auszutauschen oder beraten zu lassen. Auch Freizeitaktivitäten werden angeboten. Die Frage ist: Wie zufrieden sind die Nutzer:innen der Treffpunkte mit der dort erbrachten Assistenz und den Angeboten? Das will der Träger genauer wissen und hat GUT GEFRAGT und seine Peer-Expert:innen beauftragt.

Dem Sozialkontor ist eine Beteiligung von Personen der Zielgruppe wichtig, also eine Befragung nach dem Peer-Prinzip. Nur so erhält der Träger authentische Antworten auf Fragen, die verstanden werden und den Kern treffen.

Welche Fragen sind entscheidend?

Eine 2 Jahre zurückliegende Befragung dient als Grundlage für die Entwicklung der neuen Erhebung. Zunächst überprüften unsere Peer-Expert:innen: Welche Fragen sind wirklich entscheidend für die Nutzer:innen? Gemeinsam wurde diskutiert, eigene Peer-Erfahrungen eingebracht und schließlich Fragen ergänzt, gestrichen oder verändert. Der erste, wichtigste Schritt war getan.

Doch es ging noch weiter: Verständlichkeit und Übersichtlichkeit kamen unter die Lupe. „Wir haben die Antwortkategorien einheitlich gemacht, und die Struktur des ganzen Fragebogens ist viel klarer geworden“, sagt Peer-Experte Frade Gomes. „Manche Fragen sind jetzt kürzer und verständlicher. Auch die Reihenfolge hat sich verändert“, ergänzt er. Schritt für Schritt hat das Projektteam die Sprache vereinfacht, das Layout verbessert und leicht verständliche Symbolbilder ergänzt.

3 Fragebögen für 3 Zielgruppen

Endergebnis sind 3 Fragebögen, die auf unterschiedliche Zielgruppen zugeschnitten sind:

  • Klient:innen des Sozialkontor, die die Treffpunkte in Hamburg nutzen,
  • sonstige Besucher:innen dieser Treffpunkte sowie
  • Nutzer:innen des Treffpunktes in Buchholz, der ausschließlich Beratungsangebote anbietet.

„Bei der Weiterentwicklung haben wir uns von dem vorhandenen Fragebogen gelöst und in den Fokus gerückt, welche Aspekte unseren Peer-Expert:innen wichtig sind“, sagt Marie Gierga. „Dabei waren wir in einem stetigen und sehr zielführenden Austausch mit dem Auftraggeber.“

Hohe Beteiligung erwartet

Der Befragungszeitraum läuft von Anfang September bis Mitte Oktober 2026. Die lange Laufzeit soll eine hohe Beteiligung fördern. Gerechnet wird mit mehr als 220 Personen. Im Treffpunkt in Mümmelmannsberg erhalten die Nutzer:innen gleich 3 Möglichkeiten teilzunehmen:

  • Auf einem Papierbogen, wie auch in allen anderen Treffpunkten
  • Online mit unserem barrierefreien digitalen Tool kliGG
  • In persönlichen Interviews unter 4 Augen mit unseren Peer-Expert:innen, bei denen wir die Antworten anonymisiert in kliGG erfassen.

Damit alles reibungslos klappt und die Befragungen gut angenommen werden, hat sich unser inklusives Team Ende Juni mit den Treffpunkt-Sprecher:innen (gewählte Interessenvertretungen) getroffen. Dabei wurden die Gründe, warum Nutzer:innen an der Befragung teilnehmen sollten, sowie Aufbau und Ablauf der Befragungen auf Peer-Ebene besprochen.

Digitale Auswertung

Nach dem 6-wöchigen Befragungszeitraum überträgt das Team von GUT GEFRAGT die Antworten aus den anonymen Papierbögen in kliGG, so dass alle Daten digital vorliegen und eine Auswertung generiert werden kann.

Abschluss des Auftrages bilden Peer-Präsentationen der Ergebnisse in den Treffpunkten für die Nutzer:innen sowie Auswertungs-Gespräche auf Leitungs-Ebene.

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