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Studierende informieren sich über nueva-Evaluationen

Die Zusammenarbeit von GUT GEFRAGT mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) wächst und gedeiht. Am 24. Januar wurde es wieder spannend: 2 unserer Evaluator:innen erklärten in einem Online-Seminar das Konzept von nueva-Evaluationen. Etwa 15 Studierende des Studiengangs Soziale Arbeit hörten dem Fachvortrag zu und nutzen den Erfahrungsschatz unserer Expert:innen.

Wie laufen nueva-Evaluationen in Assistenzangeboten für Menschen mit Behinderung ab? Welche Ziele verfolgt GUT GEFRAGT mit seiner Meinungsforschung? Und wie ermitteln wir die Ergebnisse bei den Befragungen und Beobachtungen? Das waren die Themen des Gastvortrages unserer beiden Mitarbeiter:innen mit Behinderung. Das Online-Seminar war Bestandteil im Wahlpflichtfach Personenzentrierung. Wie von selbst ergab sich eine rege Diskussion.

Evaluationen führen zu Verbesserungen für alle Beteiligten

„Die Studierenden interessierten sich sehr dafür, ob nueva-Evaluationen zu Veränderungen in den Assistenzangeboten führen“, sagt Alexander Koratkevich, Evaluator bei GUT GEFRAGT. Die Antwort: Ja, sehr oft. In unseren Workshops zur Qualitätsentwicklung im Anschluss an Evaluationen geht es darum, ausgewählte Ergebnisse aufzugreifen und die betreffenden Prozesse weiterzuentwickeln. Nutzer:innen der Assistenzangebote erarbeiten gemeinsam mit Mitarbeitenden und Leitungskräften konkrete Verbesserungsmaßnahmen und setzen einen Projektplan für deren Umsetzung auf. So landen die Ergebnisse nicht in der Schublade, sondern führen zu Veränderungen, die Nutzer:innen, Belegschaft und Leitung zu Gute kommen.

„Trost und psychologische Betreuung noch wichtiger“

Natürlich war auch Corona ein Thema. „Die Studierenden wollten wissen, ob wir eine höhere Belastung der Mitarbeitenden in Assistenzangeboten beobachten“, sagt Alexander Koratkevich. Unsere Expert:innen stellten fest, dass sich die Belastung stärker auf die Wohneinrichtungen verlagert habe, da Menschen mit Behinderung ihre Arbeits- und Beschäftigungsangebote zeitweise nicht aufsuchen konnten. Durch die angespannte Lage seien „Trost und psychologische Betreuung noch wichtiger geworden“, so Alexander Koratkevich.

Zusammenarbeit mit der HAW:

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